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Antifaschistisches Infoblatt 149 - Winter 2025

Artikelbeschreibung

Verbote, Knast und Repression – Wie der Staat die Antifa verfolgt

  • Ausgabe: 149
  • Erscheinungsdatum: Winter 2025
  • Seiten 74

Hier findest du alle Zeitschriften und Ausgaben des Antifaschistischen Infoblatts.

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Beschreibung

Erneut rechter Angriff in Bargteheide

Anfang November 2025 sind Unbekannte in das "Autonome Jugendhaus" in Bargteheide in Schleswig – Holstein eingedrungen und haben die Innenräume verwüstet. Die Täter sprühten außerdem Hakenkreuze und AfD-Schriftzüge.

Die AfD bringt Neonazi-Rocker in Bezirksvertretung

Der wegen Körperverletzung verurteilte Neonazi Ralf Nieland feiert einen seiner "Ziehsöhne" als möglichen „Bundeskanzler“, denn einer „ihrer Leute“ habe die Rocker-Kutte gegen einen Anzug getauscht und mache Politik mit der AfD.

Die Aula – Das „freiheitliche Magazin“ und der Neonazismus

Im September 2025 begann in Graz der NS-Verbotsgesetzprozess gegen Martin Pfeiffer, der zwischen 2004 und 2018 die Inhalte der dort erschienenen Monatszeitschrift „Die Aula“ verantwortete.

Rechte Propagandareise zu den Taliban

Im September 2025 reiste der Neonazi Mario Müller mit einer extrem rechten Reisegruppe zu den Taliban nach Afghanistan. Ein PR-Manöver, das koloniale Fantasien und rassistische Abschiebediskurse miteinander verbindet.

C 18: (K)ein Freundeskreis, (k)ein Netzwerk

In Dortmund verhandelt die Staatsschutzkammer vor dem Landgericht gegen vier Neonazis, die trotz Vereinigungsverbot das extrem rechte Netzwerk „Combat 18“ aufrechterhalten haben sollen. Einblicke nach den ersten Prozessmonaten.

„Knockout 51“ Prozess in Runde 2

Im Dezember 2023 kam es zur zweiten Verhaftungswelle im Zuge der juristischen Aufarbeitung der Taten der Neonazi-Gruppe „Knockout 51“. Seit April 2025 läuft am Oberlandesgericht nun der zweite Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder und einen Unterstützer der Gruppe.

Inside „SeitenWechsel“

Verdeckt auf der (extrem) rechten Buchmesse in Halle.

Geheimplan für Deutschland – ein (Nachspiel)Trauerspiel

Im November 2025 jährt sich das „Potsdamer Geheimtreffen“ von Rechten, extrem Rechten und Neonazis rund um einen der Organisatoren Gernot Mörig zum zweiten Mal.

Eine verhinderte Tagung von korporierten Hobbyhistorikern in Marburg

Im Oktober 2025 hätte in Marburg eine Tagung von sogenannten Studentenhistorikern stattfinden sollen. Im Zuge einer antifaschistischen Kampagne wurde die Tagung verhindert.

widersetzen - ein Rückblick auf Gießen

Als bekannt wurde, dass die AfD ihre Jugendorganisation neu gründen will, war klar: Das darf nicht ungestört über die Bühne gehen. Als Reaktion darauf kamen am 29. November 2025 rund 50.000 Menschen auf die Straßen von Gießen, darunter 15.000 „widersetzer*innen“ – die größte antifaschistische Mobilisierung in der Geschichte der BRD.

USA: Make Ready. Safeguarding our Movements against Repression

USA: Interview mit CrimethInc zur aktuellen Situation - und zu Möglichkeiten des Widerstandes.

Haftunterstützung mit Postkartensets

Während die Brandmauer Stück für Stück abgebaut wird und die bürgerlichen Parteien versuchen, die extreme Rechte in ihren Forderungen zu übertrumpfen, stehen so viele Antifaschist*innen wie schon lange nicht mehr in Deutschland vor Gericht. Die gesellschaftliche Linke muss sich warm anziehen.

Skandinavien: „Active Clubs“

Antifa-Recherchen nehmen den „Active Club Denmark“ und den „Aktiv Klubb Sverige“ in den Fokus.

USA: Das US-Amerikanische Erbe – die Heritage Foundation

Es fällt schwer, über die US-amerikanische Heritage Foundation zu berichten, ohne deren Arbeit in übertrieben klingenden Tönen zu beschreiben. Die ultrarechte Stiftung ist einer der reichsten Thinktanks weltweit und hat eine halbe Million Mitglieder. Sie hat einen enormen Einfluss auf die aktuelle Politik der Trump-Regierung.

Kroatien: Zwischen Hotel, Privatvilla und Militärakademie

Der bekannte Rechtsaußen-Geschäftsmann Reinhard Rade bzw. sein Umfeld kaufte sich auf der kroatischen Insel Šipan ein. Dort empfing er u.a. eine rechte „Heimwehr“ – das recherchierte die Zeitung „DerStandard“.

Vor Gericht: Mord und Missbrauch aus der (extremen) Rechten

Der Franzose Jean-Michel Moulun wurde im Dezember 2024 in wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. In einem Berufungsprozess wegen eines mutmaßlichen Kindesmissbrauchs muss sich ein Priester aus dem Westerwald vor dem Landgericht Koblenz verantworten.

Interview mit Mark Bray

Der Historiker und Dozent Mark Bray lehrt(e) in den USA. Er ist Autor von „Antifa: The Anti-Fascist Handbook“. Er musste die USA verlassen. Das Interview entstand in zwei Phasen: vier Tage vor der Ausreise sowie nach der Ankunft in Barcelona. 

Die NSDAP in Thüringen 1929 bis 1932

Aufstieg, Einfluss und politische Experimente der NSDAP im „Mustergau“ Thüringen. Im Januar 1930 bildete sich eine neue Thüringer Landesregierung unter Beteiligung der NSDAP.

bis alle frei sind. Antifa-Debatten zu Staat, Patriarchat und drohendem Faschismus in zwei Bänden.

Die Anastasia-Bewegung: Völkisch, esoterisch, antisemitisch

Palästina 1936 – Der Große Aufstand und die Wurzeln des Nahostkonflikts

Polizeieinsatz am Peršmanhof

Wenn die Exekutive ins kollektive Gedächtnis trampelt. Ende Juli 2025 marschierte die Polizei in der NS-Gedenkstätte Peršmanhof auf. Wobei kaum festzumachen ist, was schlimmer ist: dass sie es tat, oder dass sie kaum kalkulierte, was damit ausgelöst würde.

Ermittlungsmethode Skelettvermessung

Eine umstrittene Ermittlungsmethode auch im Kontext des "Budapest-Komplex"-Verfahrens.

Knastperspektive zwischen Ausnahmesituation und Selbstwirkmacht

Ein Bericht von dem im "Antifa Ost 2"-Verfahren angeklagten KW-Thomas (Nanuk) aus der JVA Moabit. Zum Prozessbeginn am OLG Dresden wurde er nach Sachsen verlegt.

Über den zweiten Teil des „Antifa-Ost-Verfahrens“

Am 25. November 2025 startete in Dresden der Prozess gegen sieben Antifaschist*innen. Auf der Anklagebank sitzen wieder mehrere Beschuldigte, denen Taten aus dem ersten sogenannten Antifa Ost Verfahren vorgeworfen werden. Daneben finden sich in der Anklageschrift aber auch noch weitere Aktionen gegen Neonazis. Unter anderem spielt auch der Budapest-Komplex eine Rolle.

Maja: Kurzer Prozess in Budapest

Rechtsanwalt Sven Richwin zum Prozess gegen Maja in Budapest. Messbare Ergebnisse hinsichtlich der erklärten Bemühungen des Auswärtigen Amtes, sich um eine Rückführung Majas nach Deutschland oder zumindest um bessere Haftbedingungen zu bemühen, waren nicht feststellbar.

Hanna: Fünf Jahre Haft ohne Beweise

Das erste deutsche Urteil im "Budapest-Komplex" und seine Bedeutung für die kommenden Prozesse.

Internationaler Trend: Antifa verboten

US-Präsident Donald Trump erklärt „die Antifa“ zur terroristischen Organisation. Parteien der extremen Rechten in Europa sind begeistert und fordern, es ihm nachzutun.

Großverfahren gegen Antifaschist*innen

Repression am laufenden Band: Ob „Antifa-Ost“ oder Budapest: Die Großverfahren gegen Antifaschist*innen nehmen kein Ende. 

Devran (Fatma): Meine Geschichte im Kaindl-Verfahren

Meine Geschichte im Kaindl-Verfahren 1994 in Berlin. Ein Beitrag von Devran (Fatma) vom September 2025.

Repression und die Frage strömungsübergreifender Solidarität

Ein Diskussionsbeitrag vom "Arbeitskreis Untergrund" zum Thema Repression und der Frage der strömungsübergreifenden Solidarität.

Spanien: Fake-News, Hass und Hetze gegen Migrant_innen

Rechte Agitation – vom Internet auf die Straße. Im Juli 2025 wurde die Kleinstadt Torre-Pacheco in Murcia im Südosten Spaniens zum Schauplatz rassistischer Ausschreitungen.

Abschiebehaft: Regierung will pflichtanwaltliche Vertretung abschaffen

Jemanden einzusperren, ist ein schwerer Eingriff in das Grundrecht auf Freiheit. Dennoch will die Bundesregierung die verpflichtende anwaltliche Vertretung in Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam abschaffen – und verunglimpft dabei ein rechtsstaatliches Instrument. Das kommt in einer Zeit, in der die Haft von geflüchteten Menschen immer weiter ausgeweitet wird.

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